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  Cabriodächer im Winter
 

«Winterhilfe» für Cabriobesitzer




«Winterhilfe» für Cabriobesitzer

Moderne Stoffdach-Cabrios sind eigentlich wintersicher.
Nur deren Besitzer oftmals nicht.

Tatsächlich kommt es beim Umgang mit dem Cabrio auf verschiedene Details an.
So ist zunächst zu klären, ob es sich um ein Kunststoffverdeck oder eines mit äußerer Stoffschicht handelt.
Ebenfalls wichtig ist die Frage, ob die Heckscheibe aus Glas oder noch aus empfindlichem Kunststoff besteht.
Gerade bei Verdecken mit Kunststoffscheibe sollte bereits bei Temperaturen ab 
plus fünf Grad auf das Öffnen verzichtet werden.
Denn das Kunststoffmaterial solcher Scheiben verhärtet sich bei sinkenden Temperaturen.
Durch die Bewegungen beim Öffnen kann es dann brechen oder platzen. Mit der Folge, dass eine kostspielige Reparatur notwendig wird.

Richtiger Umgang mit Eiskratzer und Enteisungsspray:
Auch wenn das Verdeck dicht bleibt, gilt bei Kunststoffscheiben besondere Vorsicht: Sind sie
vereist, darf nicht zum Eiskratzer gegriffen werden - auch das führt zu Beschädigungen.
Wird statt auf einen Eiskratzer auf Enteisungsspray gesetzt, sollte darauf geachtet werden, dass
das Verdeck selbst möglichst wenig von dem Spray abbekommt - in der Regel wird zwar nichts
passieren, aber Chemie ist grundsätzlich nicht gerade das, was einem dünnen Verdeck hilft.


Pflegemittel für das Cabrioverdeck:
Zur Vorbereitung auf den Winter ist auch den vielen Dichtungen des Daches etwas
Aufmerksamkeit zu schenken. Damit diese geschmeidig bleiben, sollten sie mit Pflegemitteln
behandelt werden.
Am einfachsten geht das sicherlich mit Silikonspray, der Klassiker wiederum ist Hirschtalg.
Im Handel finden sich aber auch zahlreiche andere Mittel. Sinn der Behandlung ist, dass die
Dichtungen geschmeidig bleiben. Außerdem soll so das Festfrieren der Türen an den Dichtungen
verhindert werden - was beim Öffnen zu Beschädigungen führen kann.


Hier fünf gut gemeinte Ratschläge:

• Schnee auf einem Cabriodach ist an und für sich kein Problem.
Festgefrorenen Schnee und Eis aber ­bitte nie mit Gewalt von ­einem Stoffdach entfernen.
Das reisst sonst die feinen Härchen aus dem Stoff, die einen natürlichen Schutz des Stoffes darstellen.
Sie quellen bei Nässe auf und ver­siegeln so das Dach.
Mit lauwarmem Wasser wird man Eis auf dem Stoffdach am schonendsten wieder los.

• Ein Stoffdach darf nie bei Kälte gefaltet werden.
Grund: Die Bespannung besteht aus einer Lage Aussenstoff, einer Lage Gummi und einer Lage Innenstoff.
Gummi wird bei Kälte spröde und kann brechen.

• Ein Stoffdach braucht keine künstliche Imprägnierung. Fachleute raten sogar davon ab,
weil Imprägnierungsmittel wiederum die Gummilage angreifen können.

• Die Fahrt durch die Waschstrasse ist möglich, aber nur zu empfehlen,
wenn dem Wasser keine Zusatzmittel wie etwa Wachs beigemischt sind.

• Ein Stoffdach reinigt man mit Seifenwasser und einer weichen Nylonbürste.
Hartnäckigen Verschmutzungen auf keinen Fall mit Hochdruck oder Chemie zu Leibe rücken,
sondern einen Fachmann konsultieren.

Tipps zum Einwintern
Längere Standzeiten überleben Stoffdächer am besten, wenn sie nicht ganz geschlossen,
respektive am Frontscheibenrahmen nicht verriegelt sind. So behält der Stoff seine Spannkraft.
Öffnen Sie auch die Seitenfenster einen Spalt breit.
Das entlastet die Gummidichtungen zwischen Dach und Fenster.
Sind diese Dichtungen gequetscht, regnets bald einmal rein.
Plastikfenster am besten mit einem weichen ­Lappen und etwas farbneutralem Autowachs
oder mit Zahnpasta versiegeln, um das Material geschmeidig zu halten.
Versiegelung vor dem Start in den Frühling wieder wegpolieren.




 
 
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